Finde ich immer wieder ein interessantes Thema. Wir alle kennen ja Verletzungen an den Fingern, mal verbrennt man sich, mal schneidet man sich, mal haut man sich einen Finger an usw.
Interessant ist die psychosomatische Komponente, weil jeder Finger für ein anderes Lebensgebiet steht und man so erkennen kann, womit man gerade "Schwierigkeiten" hat, wenn man sich den jeweiligen Finger verletzt.

Oder auch was es bedeutet, wenn man einen Ring an einem bestimmten Finger trägt, damit betont man etwas.
Also hier sind nun in Kürze die Bedeutungen der einzelnen Finger:

Der Daumen steht für Lebens- und Tatkraft. Für meine Intelligenz. Für mein Durchsetzungsvermögen: „Da hat er den Daumen drauf!“.

Der Zeigefinger steht für mein Ich und meine Entfaltungsmöglichkeiten. Er kennzeichnet meine Ängste und meine Beschränkungen.

Der Mittelfinger kennzeichnet die Normen, die Disziplin, die Strukturen und die Erdgebundenheit. Der Mittelfinger zeigt meinen Zorn, meine Erregung und damit u. a. auch meine Sexualität.

Am Ringfinger
tragen wir den Ehering, aus gutem Grund, denn er steht für Vereinigung und Partnerschaft, damit aber auch für Trauer und Verlust.

Kleiner Finger: Hier kann ich spielerisch und mit Leichtigkeit handeln („etwas mit dem kleinen Finger erledigen“). Es sind die Dinge, die ich spontan erlebe. Mein spontaner Bereich: Familie und direktes Umfeld, spontanes Denken und Handeln im Hier und Jetzt.

Tja, und dann wundert es mich ganz und gar nicht, warum ich mir die Sehne des Ringfingers total massakriert habe :roll: