szmmctag

  • 10.000 Tränen....

    Seitdem ihr wisst, dass wir schweigen
    und uns den Tatsachen beugen
    betrachtet ihr uns als den einfachsten Weg
    euch etwas stärker zu fühlen
    und die Natur zu regieren
    in eurer engen und bescheidenen Welt
    wir sehen euch zu, hilflos zu

    Hört endlich auf, weil wir sonst zu Grunde gehen
    jeder Moment tut unendlich weh
    und auch wenn die Welt 10.000 Tränen weint
    es ist euch egal, ihr wollt´s nicht sehn und lasst es geschehen

    Aus unserem blutigem Schicksal
    baut ihr euch selbst noch ein Denkmal
    das uns ganz langsam von der Erde verdrängt
    und ihr tragt die Krone der Schöpfung
    doch nur als Schmuck auf den Köpfen
    doch für das Leiden um euch rum seid ihr blind
    wir sehen euch zu, hilflos zu

    Hört endlich auf, weil wir sonst zu Grunde gehen
    jeder Moment tut unendlich weh
    und auch wenn die Welt 10.000 Tränen weint
    es ist euch egal, ihr wollt´s nicht sehn und lasst es geschehen

    und ihr geht über Leichen
    es fällt uns schwer eure Gewalt zu verstehen
    in eurer Hand ist es furchtbar kalt
    wir haben Angst wenn Schüsse durch die Wälder schallen

    Hört endlich auf, weil wir sonst zu Grunde gehen
    jeder Moment tut unendlich weh
    und auch wenn die Welt 10.000 Tränen weint
    es ist euch egal, ihr wollt´s nicht sehen und lasst es geschehen

    Vorsicht, der Film kann triggern!!!!

  • die drei Beiträge.....

    ...die ich am Wochenende geschrieben habe, sind nicht erschienen...

    Und wirklich rund läuft es hier immer noch nicht.

    Also leg ich mal ein Päuschen ein, ich bin total genervt.

  • Auf das Ergebnis des Mahnbescheids warten....

    ...ist grässlich.
    Vor über zwei Wochen ging der Mahnbescheid an Frau Burma raus, wie ich heute in der Rechnung meines Anwalts erfuhr, dauert das u.U. einige Wochen, bis man was hört, weil der Bescheid erst ans Gericht in Hünfelden geht, von dort aus zugestellt wird, und dann wieder über das Gericht zurückgeht.

    Gelesen habe ich noch, dass im Falle eines Widerspruchs von Frau Burma, es automatisch zu einem gerichtlichen Verfahren kommt....leider kann ich die Frau nicht einschätzen, ich weiß nur, dass sie nicht zahlen will.
    Mein Anwalt meinte, wenn sie einen guten Anwalt hat, der wird ihr raten, zu zahlen, denn sie ist verantwortlich für den Schaden in meinem Wohnzimmer und im Falle eines Verfahrens müsse sie nicht nur die Sanierung sondern auch meine und ihre Anwaltskosten und auch die Verfahrenskosten tragen.

    Meine Geduld ist in diesem Fall überhaupt nicht mehr vorhanden, ebenso wenig wie bei den Wasserschäden in meinem Bad durch den spanischen Nachbarn....knapp vier Jahre ist das her und nix passiert, und jetzt kriege ich noch ein Schreiben von der Verwaltung, dass diese NICHTS mehr unternehmen wird....klasse...aber ICH soll eine Leckortung beauftragen....
    Bin ich bekloppt?????? Das ist, wenn es nötig sein sollte, Sache der Versicherung, dafür ist die Verwaltung zuständig, nicht ich....
    Also noch ein weiterer Auftrag für meinen Anwalt....:##

    Wie es sich doch bewahrheitet, das alte Sprichwort....es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem dämlichen Nachbarn nicht gefällt...:roll:

  • Der Rassist in uns....

    ....Wer es nicht gesehen, hier der Link zu dem sehr interessanten Experiment....wie schnell wir ALLE zu Tätern werden können....

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/2174378/Der-Rassist-in-uns

    Die Blauäugigen werden von Beginn an gedemütigt, während die Braunäugigen erfahren, wie stark das Gefühl der Macht sein kann und wie sehr es verunsichert. Widerspruch und Aufbegehren werden vom Anti-Rassismus-Trainer Jürgen Schlicher durch unbarmherzig autoritäres Auftreten sofort unterbunden. Ziel ist es, zu zeigen, mit welchen Gefühlen Menschen ihr Leben lang zu kämpfen haben, die wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Neigung oder ihres Geschlechts benachteiligt werden.

    Wie man plötzlich zum Rassisten wird
    Dieses Anti-Rassismus-Training basiert auf einer Idee der amerikanischen Lehrerin Jane Elliott. 1968, kurz nach der Ermordung von Martin Luther King, wollte die Pädagogin ihren Schülern demonstrieren, wie es sich anfühlt, einer herabgesetzten Gruppe von Menschen anzugehören.

    In "Der Rassist in uns" verfolgen die Sozialpsychologin Prof. Dr. Juliane Degner und der Sozialpädagoge Prof. Dr. Mark Schrödter zusammen mit Moderator Amiaz Habtu das Geschehen während des Trainings an Monitoren in einem Nebenraum. Sie kommentieren das Verhalten der Teilnehmer, zeigen die Mechanismen der Diskriminierung auf und machen deutlich, in welchen Situationen diese Tag für Tag in Deutschland spürbar ist.

    Am Ende des vierstündigen Selbstversuchs steht eine Diskussionsrunde. Gemeinsam sprechen alle Teilnehmer über ihre Erfahrungen im Workshop und in ihrem Alltag. Und die Experten zeigen Möglichkeiten auf, wie man im Alltag gegen Diskriminierung vorgehen kann.

  • Es wurde auch Zeit, ich habe schon lange darauf gewartet.....

    TraumatherapeutInnen gegen Prostitution!

    Führende deutsche Trauma-TherapeutInnen fordern: „Stopp Sexkauf!“. Sie warnen vor einer „Eiszeit der Ethik“. Denn: „Prostitution ist demütigend und ausbeutend!“ Sie erklären: Ursachen und Folgen der Prostitution sind die gleichen: (sexuelle) Gewalt. „Es ist eine Schande, dass die Gesellschaft keine klarere Haltung dazu hat!“

    „Prostitution ist keineswegs ein Beruf wie jeder andere. Sie ist demütigend, quälend, ausbeutend. Es ist von Seiten der Prostituierten sehr viel Entsetzen und Verachtung im Spiel, die sie wegdrücken müssen, damit sie das überhaupt durchhalten.“ Das sagt Michaela Huber, Psychologin und Vorsitzende der „Deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation“. - „In diesem System der Prostitution werden Frauen systematisch erniedrigt, benutzt und zum Objekt degradiert.“ Das erklärt Lutz Besser, Leiter des Zentrums für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen. - „Prostitution hat ihre Wurzeln in der Gewalt, die Kindern angetan wird. Und die Gesellschaft darf diese Gewalt nicht ausblenden oder verleugnen!“ Das fordert Susanne Leutner, Vizepräsidentin des TraumatherapeutInnen-Verbandes EMDRIA.

    Prostitution ist demütigend, quälend, ausbeutend.

    Führende deutsche TraumatherapeutInnen sprechen sich scharf für eine gesellschaftliche Ächtung der Prostitution aus und unterstützen die Aktion „Stopp Sexkauf“. Die Initiative, ein Bündnis aus Bürgerinitiativen und Beratungsstellen, fordert eine Freierbestrafung nach dem Schwedischen Modell: „Ziel ist es, nicht die Prostituierten zu kriminalisieren, sondern den Fokus auf die Freier zu legen, die mit ihrer Nachfrage erst den Markt schaffen. Sie sind dafür verantwortlich, dass zunehmend junge Frauen aus den ärmsten Ländern der Welt nach Deutschland gebracht werden, um hier der Prostitution nachzugehen.“ Denn: „Die Realität der Frauen in der Prostitution wird glorifiziert oder bagatellisiert und ignoriert – und die sexuelle Ausbeutung von Frauen auf diese Weise normalisiert und zementiert.“

    Diese offensive Stellungnahme der in der Behandlung traumatisierter Menschen spezialisierten TherapeutInnen ist, gelinde gesagt, eine Sensation. Unter den TherapeutInnen, die sich der Initiative angeschlossen haben, ist unter anderem Prof. Günter Seidler, Leiter der Psychotraumatologie an der Universität Heidelberg und Pionier der deutschen Traumaforschung. „Es gibt ohnehin schon mehr als genug seelisch traumatisierte Menschen. Die seelischen Wunden von Prostituierten sind vermeidbar“, sagt Seidler, einer der 90 ErstunterzeichnerInnen des EMMA-Appells „Prostitution abschaffen!“

    „Prostitution ist Gewalt, kein Gewerbe!“ klagt auch Prof. Wolfgang U. Eckart, Direktor des „Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin“ in Heidelberg in der Zeitschrift Trauma & Gewalt. Er argumentiert: „Wenig ist frei an der Prostitution insgesamt und nichts an der vermittelten Prostitution. Denn allein die eklatante Asymmetrie von Macht und von Gewaltpotenzial in der Beziehung zwischen Vermittler und Ausübender generiert in dieser ältesten Form der Versklavung der Frau konstitutive Abhängigkeitsverhältnisse, die fast automatisch alle Vorwände und Hintergründe für die Ausübung traumatisierender Gewalttaten jeder Art liefern.“
    Bild: prostit.1

    Erfahrungen mit Gewalt führen die Frauen in die Prostitution.

    Initiatorin des Protests der TherapeutInnen ist Dr. Ingeborg Kraus. Die Karlsruher Trauma-Therapeutin hat in Bosnien mit den Opfern von Kriegsvergewaltigungen gearbeitet und stellte nach ihrer Rückkehr in deutsche Traumakliniken fest: „Auch hier hat jede zweite Patientin sexuelle Gewalt erlebt.“ Irgendwann hat es Kraus gereicht, „immer wieder die Flick-sie-mal-wieder-zusammen-Aufgabe zu übernehmen.“ Sie beschloss: Ich möchte auch präventiv arbeiten!“ Dazu gehört für sie auch der Kampf gegen die Prostitution. Denn: „In meiner langjährigen psychotherapeutischen Erfahrung habe ich Prostituierte begleitet und die Hintergründe kennengelernt, die diese Frauen in die Prostitution geführt haben. Es wurde dabei deutlich, dass die Prostitution in allen Fällen die Fortsetzung von Gewalterfahrungen in ihrer Biografie war.“

    Das kann Michaela Huber aus ihrer therapeutischen Erfahrung und „der vieler, vieler Kolleginnen und Kollegen“ nur bestätigen. „Wer kommt denn auf die Idee, den eigenen Körper zur Verfügung zu stellen? Voraussetzung dafür ist, dass man dem eigenen Körper entfremdet ist.“ Und sie fährt fort: „Man muss sich vorstellen: Man muss sich immer und immer wieder penetrieren lassen - von einem fremden Menschen. Das muss man geübt haben, sonst kann man das nicht. Man muss gelernt haben, sich selbst ‚wegzumachen’, um das durchzuhalten. Man lässt nur eine Hülle übrig, die noch bestimmte Gesten, bestimmte Handlungen vornehmen kann.“

    Dieses Sich-Wegbeamen, im Fachjargon: Dissoziieren, haben Gewaltopfer gezwungenermaßen schon früh gelernt. Nicht zufällig belegen Studien, dass die Mehrheit der Frauen (und Männer) in der Prostitution als Kinder sexuellen Missbrauch oder andere traumatische Gewalt bzw. Vernachlässigung erlitten haben.

    Wer kommt überhaupt auf die Idee, den eigenen Körper zur Verfügung zu stellen?

    Ein Umdenken bei der Akzeptanz der Prostitution fordert auch der Traumatologe Lutz Besser. Er befürchtet, dass „wir in Gefahr sind, in eine Eiszeit der Ethik zu geraten. Moral ist das eine“, sagt Besser. „Aber Ethik stellt ja auch die Frage: Was löst das in einem anderen Menschen aus, wenn ich etwas tue?“ Diese Frage jedoch stellen sich die Freier nicht. „Die Männer, die zu Prostituierten gehen, machen sich nicht bewusst, dass die meisten Frauen unter Druck und Zwang diesem Gewerbe nachgehen. Eine Gesellschaft, die das legitimiert, fördert die Haltung, dass es sich bei der Prostitution um das Normalste der Welt handelt“, sagt der Therapeut. „Und es ist eine Schande, dass wir als Gesellschaft keine klarere Haltung dazu haben!“

    In Berlin berät gerade die Politik. Nicht nur darüber, wie sie Prostitution gesetzlich regeln soll – sie wird damit auch darüber entscheiden, wie unsere Gesellschaft grundsätzlich dazu steht: Ob Prostitution auch weiterhin „ein Beruf wie jeder andere“ sein soll – oder ob Prostitution gegen die Menschenwürde verstößt und Menschen zerstört. Die nun appellierenden TherapeutInnen hoffen, dass die Politik ihnen nicht noch mehr traumatisierte Menschen beschert, sondern endlich beiträgt zur Prävention.

    Quelle

  • Ich hab keine Angst

    Eine tolle Frau!!!
    Das Lied schrieb sie nach einem Suizidversuch, wo sie sich selbst wegen Depressionen dann in eine Klinik einweisen ließ....und das machte sie noch einige Male durch, bis heute.

    Ich hab keine Angst
    Ich weiß mich zu wehren
    Ich laß mir mein Ich
    Nicht so leicht versehren

    Ich hab keine Angst
    Mir nicht treu zu bleiben
    Nur das, was ich will
    Werd ich unterschreiben

    Ich hab keine Angst
    Mich kriegt niemand klein
    Stellt sich ein Problem
    Stell ich mich drauf ein

    Ich hab keine Angst
    Ich hab keine Angst
    Das sag ich so lang
    So lang, bis ich's glaube

    Ich hab keine Angst
    Keine Angst vor Krisen
    Hab ich nicht grad dann
    Immer Mut bewiesen

    Ich hab keine Angst
    Mich kann nichts erschrecken
    Man muß nur den Feind
    Früh genug entdecken

    Ich hab keine Angst
    Nein, sie lähmt mich nicht
    Ich seh der Gefahr
    Offen ins Gesicht

    Ich hab keine Angst
    Nein, sie lähmt mich nicht
    Ich seh der Gefahr
    Offen ins Gesicht

    Ich hab keine Angst
    Ich hab keine Angst
    Ich kann neuerdings
    nur nicht mehr gut schlafen

    Ich hab keine Angst
    Etwas zu versäumen
    Doch ich kann schon lang
    Lange nicht mehr träumen

  • ganz und gar nicht positiv....

    ...ist dieser Anblick, dem wir aber seit zwei Wochen ausgesetzt sind....:##
    Bild: IMG_0764

  • Positive -Nicht- Alltäglichkeiten...

    Auf dem Markt bemerkte ich einen blassen jungen Mann in schwarzer Lederhose und schwarzer Lederjacke, punkige Frisur, auf dem Arm trug er zwei Ratten und zwei Frettchen, er fragte ganz höflich einige Passanten, ob er etwas Kleingeld für Tierfutter haben könne.
    Er wurde fast nur beschimpft, und er tat mir leid, denn er blieb ruhig und fragte weiter.
    Beim Fischhändler erstand ich die letzten beiden Brötchen, die ich ihm gab, damit er auch was zu essen bekam und ich gab ihm noch 10 Euro für seine Tierchen, die ganz putzig waren und, wie der junge Mann auch, topgepflegt.
    Er schaute ganz erstaunt und ich meinte, ist schon ok, wünsch dir noch einen schönen Abend.

    Ich eilte Richtung Bahn als es hinter mir plötzlich laut rief "Lady, hallo Lady..." Naja, ich konnte nicht gemeint sein, ich bin ja keine Lady.

    Plötzlich rannte jemand an mir vorbei und stellte sich vor mich....ja, es war der junge Mann. Er drückte mir etwas in die Hand und sagte nur "Danke für alles" und ging wieder seines Weges.

    Zuhause packte ich aus und fand dieses schöne Teil vor....das er bestimmt geklaut hatte ;)

    Bild: IMG_0778

  • Mir war heute nach Fisch....

    ...deshalb bin ich nach der Thera zum Markt gefahren und habe zwei Welsrouladen erstanden:
    Bild: IMG_0767

    dann gab es noch vier Avocados für 1 Euro, da konnte ich nicht widerstehen....
    Bild: IMG_0766

    Also gibt es heute Abend Welsroulade mit Guacamole und morgen auch....:)

  • Positive Alltäglichkeiten...

    Diesmal ein Arrangement in Orange....
    Bild: IMG_0760

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