szmmctag

  • Psychosomatik

    Was bedeutet eigentlich Psychosomatik? Psyche steht für Seele und Soma für Körper und nicht zufällig geht erstere letzterem voran. Tatsächlich haben wir heute viele – auch wissenschaftliche - Belege für die überwiegende Bedeutung des Seelischen.

    Während von 100 Rauchern nur zwei im Laufe des Lebens an Bronchialkarzinom erkranken, haben von 100 Menschen, die in der zweiten Lebenshälfte ihren langjährigen Partner verlieren, ein Jahr später 64 Krebs. Davon redet kaum jemand, während überall auf Raucher projiziert wird.
    Alles Materielle liegt unserer materialistischen Gesellschaft näher. Aber tatsächlich wirken die stärksten physischen Kanzerogene im Zigarettenrauch weit schwächer als das seelische Verlusterlebnis.

    Psychosomatik ist die Seelen-Körper-Lehre. Wie stark die Seele in diesem Duett ist, zeigen auch Placebo-Studien. Ob ein Kniegelenk wirklich operiert oder nur eine Operation geschickt vorgetäuscht wird, das Ergebnis ist in beiden Fällen gleich und gut. Die Heilung ohne Operation kann aber nur auf die Seele zurückgehen, wie groß der Anteil der Seele an der Heilung mit Operation obendrein ist, wissen wir nicht. Denn das "Ritual" der Operation wirkt ja in beiden Fällen.
    Quelle

    Ich kann die Bücher von Rüdiger Dahlke quasi als Lexikon nur empfehlen, eine Möglichkeit ein selbstbestimmter, eigenverantwortlicher Patient zu sein.

    "Krankheit als Weg"
    "Krankheit als Chance"
    "Krankheit als Symbol"
    usw.

  • Ohhhhhhh.....

    .....sooooo süße Tierchen...

    Ich mag sie

  • Kinderschutz ist Menschenschutz


    "Je mehr Kinder bei uns und weltweit vernachlässigt, geschlagen, gedemütigt werden und in Hoffnungslosigkeit und Hass abgleiten, desto höher ist das destruktive Potential in unserem eigenen Land und weltweit. Vor diesem Hintergrund ist Kinderschutz zu einer Frage des Überlebens geworden. Weltweiter Kinderschutz ist der Königsweg zur Prävention nicht nur von seelischem Leid, sondern auch von Kriminalität, Militarismus und Terrorismus. Er sichert die Demokratie und den friedlichen kulturellen und ökonomischen Austausch. Unsere gesamte Kreativität und Entschlossenheit ist gefragt, dies zu realisieren. Wenn wir alle dies wollten in einem einzigartigen solidarischen Akt, hätten wir dafür auch das Wissen und die Mittel."
    (Prof. Dr. med. Peter Riedesser)

    Die Biographie von Selbstmordattentätern "(...) muss geprägt sein von hohem destruktivem Potential, sonst wäre eine so rücksichtslose, zielgerichtete mörderische Planung nicht möglich. Wer eine wirklich gute Kindheit hatte, ist immun gegen die Verführung zum ideologisch motivierten Selbstmordattentat."
    (Prof. Dr. med. Peter Riedesser)

    "Standardtheorien über Krieg bestreiten, dass ihm eine wie auch immer geartete emotionale Störung zugrunde liegt. Im Gegensatz zu individueller Gewalt sieht man Krieg normalerweise ausschließlich als Antwort auf Ereignisse außerhalb des Individuums. Von Nationen, die Kriege anfangen, nimmt man nicht an, dass sie emotional gestört wären – man sieht sie entweder als rational an oder als böse, im Sinne einer religiösen Kategorie. Obwohl Morde und Suizide zur Zeit als klinische Störungen untersucht werden, ist dies bei Kriegen leider nicht der Fall."
    (Lloyd deMause)

    "Jede Kindererziehungspraxis in der Geschichte wird im erwachsenen politischen Verhalten wieder-aufgeführt."
    (Lloyd deMause)

    Die psychogene Geschichtstheorie "ist die erste Sozialtheorie, die Liebe als den zentralen Mechanismus für historische Veränderungen postuliert, weil klinische Wissenschaften gezeigt haben, dass Liebe die Individuation hervorbringt, die für menschliche Innovation gebraucht wird - das heißt, für kulturelle Evolution."
    (Lloyd deMause)

    Bild: watschn

    "Wie steht es also mit Terroranschlägen, Genoziden wie in Ruanda, in Jugoslawien und an so vielen anderen Orten jetzt in der Welt? Können wir uns vorstellen, dass Menschen sich in die Luft sprengen wollen, die in der Kindheit geliebt, beschützt und respektiert wurden? Ich kann mich nicht damit abfinden, dass man diese Menschen, die tatsächlich zu grausamen Taten fähig sind, als Ausgeburten eines abstrakten Bösen darstellt und sich weigert, die Wurzeln ihres Zerstörungszwangs in ihrer Geschichte zu suchen. Diese lassen sich nämlich ohne weiteres entdecken, wenn wir uns nicht nur über die Verbrechen des Erwachsenen, sondern auch über die in seiner Kindheit erlittene Folter entsetzen. Da gehen alle Rätsel auf. Dann stellen wir fest, dass es keinen einzigen Serien- oder Massenmörder gibt, der nicht als Kind Opfer von zahlreichen Demütigungen und seelischen Morden war."
    (Alice Miller)

    "Hass und Gewalt sind immer das Ergebnis einer Demütigung, die ein Mensch bereits in der eigenen Kindheit erlebt hat. Menschen, die als Kinder Liebe und Entgegenkommen erfahren haben, werden nicht zu Attentätern, die sich der Zerstörung verschreiben."
    (Arno Gruen)

    "Körperliche und seelische Gewalt gegen Kinder ist nicht nur inhuman, sondern sie schlägt auch direkt in unsere Gesellschaft zurück. Die meisten Gewalt- und Sexualverbrecher waren in ihrer Kindheit oft, sehr oft Opfer brutalster Gewalt direkt zu Hause. Wenn wir Kinder besser vor Gewalt schützen, tun wir das nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns, die wir in dieser Gesellschaft zusammenleben wollen. Dass Täter oft auch Opfer waren und später andere zu Opfern machen, ist ein schrecklicher Kreislauf, den wir mit diesem Gesetz durchbrechen wollen."
    (Ekin Deligöz, Bündnis 90 / Die Grünen, während der ersten Beratung im Deutschen Bundestag zum Gesetzesentwurf über die Ächtung von Gewalt in der Erziehung, 49. Sitzung, 30.06.1999)

    „In my opinion, however, the most important lesson from this tragedy is not about integration policy, the Internet, ideology or the police`s operating methods and resources (…). It is about child and family welfare policy. (…) The banality of evil in the case Breivik is the significance of childhood trauma in the hatred of a grown man. Countering hatred, radicalization und terrorism is also a matter of preventing children from being abused by their parents – a banal insight, perhaps, possibly so banal that it has been overlooked. ”
    (Der Autor Aage Borchgrevink über seine veränderte Sichtweise auf das Massaker von Utøya, nachdem er die Ereignisse und vor allem auch die traumatische Kindheit von Enders Breivik für sein Buch „A Norwegian Tragedy“ umfassend analysiert hat.)

    "Prügel sind zweifellos ein bewährtes Mittel, um den kindlichen Willen zu kontrollieren und Gehorsam zu erzwingen. Aber Kindesmisshandlung ist gleichzeitig die sicherste Methode, um Gewalttätigkeit – von Körperverletzung über Mord und Totschlag bis hin zu Bürgerkriegen und Krieg – von einer Generation zur nächsten zu `vererben`.“
    (Michael Tsokos und Saskia Gudda - Rechtsmediziner)

  • Vorwürfe

    "Wenn Sie das nächste Mal einen Vorwurf Ihres Partners hören, antworten Sie: „Kein Mensch kann friedlich zuhören, wenn er angegriffen wird. Außer vielleicht der Dalai Lama. Und der ist nicht verheiratet."
    John Gottmann

  • Blau und rosa....

    ....wird es zeitweise auf meinem Monitor.

    Ich habe keine Ahnung, ob es an meinem Rechner oder dem Monitor liegt.
    Beim Aufrufen bestimmter Seiten erscheint entweder ein etwa zehn cm breiter rosa Streifen im unteren Bildrand oder es ist erst rosa und dann zieht es sich blau über den ganzen Monitor, ich kann also nichts mehr sehen....da hilft erstmal ein Neustart.
    Sobald ich aber den Browser öffne geht das Spiel von vorne los, ich muss dann auf gut Glück klicken und hoffen, dass ich das rote Kreuzchen rechts oben erwische, dass ich die jeweilige Seite schließen kann.

    Habt ihr eine Ahnung, was das sein könnte?
    Fängt es so an, wenn der Monitor kaputt geht? Oder der Rechner?

    Zwei Viren-Scans waren negativ.

  • Positive Alltäglichkeiten...

    Die Kollegin meiner Thera dekoriert wöchentlich einen ehemaligen Zimmerbrunnen immer so wunderschön, dass ich jedesmal ganz andächtig und lächelnd davor stehe und mich freue.
    Bild: IMG_0750

  • Information zum Welttag der Suizidprävention am 10. September 2014

    Jedes Jahr sterben in Deutschland ungefähr 10.000 Menschen durch Suizid. In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen. Weit mehr als 100.000 Menschen erleiden jedes Jahr den Verlust eines nahestehenden Menschen durch Suizid.

    Um die Öffentlichkeit auf die weitgehend verdrängte Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen wird alljährlich der Welttag der Suizidprävention veranstaltet. Der Welttag der Suizidprävention wurde von der International Association for Suizide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO das erste Mal für den 10. September 2003 ausgerufen.

    Der 10. September ist besonders auch ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen. Der Tag kann Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit einen Raum bieten, in dem der Erfahrung von Verlust und Trauer Ausdruck gegeben und miteinander geteilt werden.

    SUIZID IST DIE ABWESENHEIT DER ANDEREN!

  • Das Versprechen

    Eine beeindruckende und wie ich finde gut zu lesende Reportage:

    Vor drei Jahren gab der Fotograf York Hovest dem Dalai Lama ein Versprechen: Er fuhr nach Tibet und sah Orte, die wahrscheinlich noch nie ein Tourist vor ihm gesehen hat. Und er begegnete Menschen, die auf ganz eigene Art gegen die chinesische Unterdrückung kämpfen.
    Eine Reportage von Jörg Eigendorf (Text), York Hovest (Fotos)

    Schaut ihr HIER

  • Täuschungsmanöver

    +++EIL-MELDUNG+++ EU hat Bürgerinitiative gegen TTIP ABGELEHNT! +++EIL-MELDUNG+++
    Soeben hat uns die Nachricht erreicht, dass die Europäische Kommission die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen das TTIP-Freihandelsabkommen ABGELEHNT hat. Die Ablehnung der Initiative, an der sich auch foodwatch beteiligt, zeigt: Die Bürger dürfen nicht mitreden! Sie werden über den Tisch gezogen. Deshalb sind noch mehr Anstrengungen erforderlich, um das Freihandelsabkommen zu verhindern

    An Enthusiasmus lässt es unsere Regierung, allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, nicht mangeln, um uns das Freihandelsabkommen TTIP schmackhaft zu machen. Arbeitsplätze, Kostensenkungen, Wirtschaftswachstum für 800 Millionen Verbraucher - und was nicht alles! Um es ganz klar zu sagen: TTIP ist ein einziger großer Bluff. Wir Verbraucher und Bürger werden getäuscht und über den Tisch gezogen!

    Täuschungsmanöver 1: Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze

    Selbst die Studie des konservativen IFO-Institutes kommt nicht zu diesem Ergebnis. Pro Kopf soll sich das Einkommen gerade mal um 0,5 Prozent erhöhen, aber erst nach 10 bis 15 Jahren! Ganz zu schweigen davon, wem dieses so ferne wirtschaftliche Wachstum eigentlich zu Gute kommt. Auch spürbare Beschäftigungseffekte werden nicht erwartet. Sogar das Gegenteil kann eintreten: Arbeitsplatzverluste durch Rationalisierungsmaßnahmen! Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin: Warum erzählen Sie uns was von den "positiven Auswirkungen auf deutsche Exporte und Arbeitsplätze"?

    Täuschungsmanöver 2: Keine Absenkung der Standards im Verbraucherschutz
    Schön wäre es! Doch das Verhandlungsmandat der EU mit den USA lässt genau dies befürchten: Das EU-"Vorsorgeprinzip" wird aufgeweicht. Bisher gilt bei uns: Ein Stoff darf nicht zugelassen werden, wenn ein Risiko von ihm ausgeht. Die Praxis in den USA dagegen, salopp ausgedrückt: Es muss erst die Leiche her, bevor ein Verbot ausgesprochen wird. Aber Verbraucherminister Heiko Maas behauptet vollmundig: "Das Vorsorgeprinzip steht nicht zur Disposition"! Sehr geehrter Herr Minister Maas, würden Sie mal bitte einen Blick in das Verhandlungsmandat werfen!

    Täuschungsmanöver 3: Mit dem Chlorhühnchen wird von den eigentlichen Problemen abgelenkt
    "Ich kann den Deutschen versichern, dass es weder Chlorhühnchen noch Hormonfleisch bei uns geben wird!", so Angela Merkel. Ein Erfolg? Ganz und gar nicht. Zwar müssen wir jetzt keine Angst haben, dass Chlorhühnchen oder Hormonfleisch auf unserem Teller landet. Aber TTIP sorgt gleichzeitig dafür, skandalöse Zustände bei uns zu erhalten: Exzessiver Antibiotika-Einsatz in der Tiermast, Dioxin-Eier, Verschmutzung des Grundwassers durch Gülle. Das und vieles mehr wird durch TTIP festgeschrieben. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin: Für uns ist es kein Trost, wenn Sie versprechen, dass unsere Standards nicht abgesenkt werden. Denn wir wollen, dass diese angehoben werden. Aber durch TTIP werden unsere Standards völkerrechtlich zementiert und können nicht mehr verbessert werden!


    Täuschungsmanöver 4: Keine privaten Schiedsgerichte für Konzern-Klagen gegen Staaten

    Was für ein Unding! Private Schiedsgerichte dürfen Staaten z.B. wegen Umweltschutzmaßnahmen verklagen, wenn ihre Gewinne gefährdet sind. Selbst Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist davon überzeugt, dass diese Schiedsgerichte eine Gefahr für die Demokratie sind: "Zusätzliche Institutionen für eine eigene Schiedsgerichtsbarkeit braucht es (...) nicht", verspricht er daher. Herr Minister, genau diese Schiedsgerichte stehen im fertig ausgehandelten Freihandelsabkommen CETA mit Kanada, das bald in Kraft gesetzt werden soll. Schaut man in den Vertragstext, ist der Fall klar: Bei CETA soll die private Schiedsgerichtsbarkeit anerkannt werden. Damit würde ein gefährlicher Präzedenzfall geschaffen. Denn was Sie bei CETA billigen, können Sie bei TTIP nicht ablehnen! Sie brechen Ihr Wort, wenn Sie CETA so zustimmen!

    Liebe foodwatch-UnterstützerInnen, ich weiß nicht, was mich wütender macht: TTIP, das einen Generalangriff auf unsere Demokratie darstellt, oder die plumpen Täuschungsmanöver unserer Regierung! Bei einem bin ich mir jedoch absolut sicher: Wir werden uns wehren. Aber: Unser Erfolg hängt auch von der Zahl der Menschen ab, die uns unterstützen. Deshalb, besten Dank, dass Sie als Förderer/Förderin von foodwatch dabei sind!

    Mit 200 anderen Organisationen starten wir eine Europäische Bürgerinitiative gegen das TTIP. Mit unseren Büros in Frankreich und den Niederlanden wollen wir auch dort die Menschen mobilisieren.
    Wir sind nicht gegen fairen Freihandel oder die USA. Aber wir wollen TTIP nicht, sondern einen Freihandel, der uns Menschen dient und nicht umgekehrt.

    Quelle: FOOD-WATCH

  • Joseph Beuys hat sooo Recht....

    Bild: beuys

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